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Zahnärztliche Mitteilungen ZM Nr.12 vom 16.6.2006
Bild "graf65.jpg"Visite auf den Philippinen
Schon zum dritten Mal reiste Zahnarzt Dr. Thomas Schairer im Dezember 2005 auf die Philippinen, um dem im Urwald lebenden Urvolk der Mangyanen auf den Zahn zu fühlen.
"Diese Menschen haben nicht die Mittel, um zum weit entfernten Zahnarzt zu gehen. Mein Besuch war daher eine willkommene Hilfe", berichtete der Freiburger, der sich für sein Hilfssprojekt auch in Zukunft über Altgold- und Geldspenden freut. An Arbeit mangelt es nicht: "Pro Tag entferne ich ca. 20 Zähne oder Wurzelreste", zählt Dr. Schairer auf. Darüber hinaus erklärte er seinen Patienten auch, wie man Karies vermeidet.


Niedersächsisches Zahnärzteblatt NZB März 2007
Auf eigene Faust in den Urwald

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Der vorletzte Einsatz war Weihnachten 2009. Den Artikel in der Badischen Zeitung können Sie hier anschauen, klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg-ost/zaehne-ziehen-und-weihnachten-feiern-im-inseldorf--24409063.html



:neu:   An Weihnachten 2012 fand der letzte Einsatz statt.   :neu:

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Das zweite Gesicht

Zum sechsten Mal startete Dr. Thomas Schairer, Zahnarzt aus Freiburg, in den Weihnachtsferien auf die Philippinische Insel Mindoro. Dort warteten die Bewohner eines abgelegenen Urwalddorfes, die Mangyanen, auf ihn und seine Hilfe als Zahnarzt und Retter in der Not.

Mit dem Erlös des Altgoldes, welches er als Spende in seiner Zahnarztpraxis gesammelt hatte, Zahnpflegemittel der Zahnärztekammer, eigenem Instrumentarium und Trikots des Sportclub Freiburg fuhr er von seiner Unterkunft früh morgens mit seinem Geländemotorrad zu dem 200 km entfernten Urwalddorf, um es noch bei Tageslicht zu erreichen. Welche Freude, inzwischen war ein Schotterweg angelegt, sodass nun auch Geländewagen den Weg passieren können. Die nächste Überraschung: Es gab Elektrizität und aus einer Hütte klang Musik. Wie immer wurde er freudig empfangen und erfuhr so manches, was in den drei Jahren seit seinem letzten Besuch passiert war. Bis hierin klang alles erfreulich.

Aber war der so genannte Fortschritt wirklich erstrebenswert? Mit Straßenbau und Stromversorgung wurden auch die Kehrseiten der Zivilisation importiert. In der Hütte, aus der die Musik drang, saßen die Kinder stundenlang vor der Glotze und sahen von philippinischen Soaps bis Werbung alles, was geboten wurde. Wo waren die herumstromernden Kinder, die lachenden Ballspieler, die Kindergesänge? Stattdessen wurden neue Sehnsüchte geweckt und andere Dinge erscheinen erstrebenswerter: Dauerlutscher, Softgetränke und Knabberzeug. Einige Familien haben Streit mit den Nachbarn. Die Dorfgemeinschaft zerfällt zunehmend. Durch die bessere Verkehrsanbindung ist die Arbeit in den größeren Dörfern am Meer für die meisten Ureinwohner attraktiver als die Arbeit im eigenen Dorf, auf Obstplantagen und im Gemüsegarten. Was ihn am meisten frustrierte: „Bei meiner zahnärztlichen Notversorgung musste ich mit Schrecken vermerken, dass der Mundhygienezustand, vor allem der Kinder, sich katastrophal verschlechtert hatte. Alle vorherige Aufklärung, Putzinstruktionen, Verteilung von Mundpflegemitteln, was ich über viele Jahre praktizierte, schienen für die KatzŽ. Ein Teil der von mir geförderten und finanzierten Entwicklungshilfeprojekte hatten sich in Luft aufgelöst.“

Weiterhin schreibt er: „Nun muss ich mich fragen, ist meine Hilfe nachhaltig? Was kann ich ausrichten? Bin ich den Menschen wirklich eine Hilfe oder nur der Goldesel? Ich muss begreifen, dass es für die meisten Ureinwohner Wichtigeres gibt als gesunde Zähne. Werte wie Familienverbund, Nachbarschaftshilfe, Ehrlichkeit und Unabhängigkeit, wegen denen mir die Menschen einst ans Herz gewachsen sind, verfallen. Keine schöne Erkenntnis! Helfen ist schwerer als gedacht. Künftig werde ich gezielter nach Orten suchen, an denen ich Not lindern kann, eine echte Entwicklungshilfe wird das jedoch nicht sein können.“


Weihnachten 2015


Wieder einmal reiste ich auf die philippinische Insel Mindoro, um dort im Dschungel etwas für die Menschen zu tun.
Für die Spenden und das Geld, welches ich durch das Altgold meiner Patienten gewonnen habe, möchte ich mich im Namen der Dschungelbewohner ganz herzlich bedanken.

Der nächste Einsatz wird voraussichtlich Weihnachten 2018 erfolgen.


Spendenkonto:
Dr. Thomas Schairer . IBAN DE80 3006 0601 0602 4185 76 .  Stichwort: "Dritte Welt Spende"

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